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Bernd das Brot III


Brot und Spiele und Berlin

Drehbericht von Tabascofanatikerin

Wenn man nun diese 3 Dinge verbindet, was kommt dabei heraus?
AWESOMENESS!!!

Und dann noch mit vier Freunden, die man online kennengelernt hat und nun mit von der Partie sind? Das sprengt den zuvor nur vorgestellten Spaßrahmen.

Die Zugfahrt von München nach Berlin war also wenn auch von gewisser Ungeduld geprägt eine lange kurze Fahrt, die zudem sehr angenehm war. Apropos Ungeduld: gespannt war ich auch auf meine Berndboard-KameradInnen, von denen ich 3 noch gar nicht persönlich kannte, also nur auf Online-Basis.
Das sollte sich bald ändern mit folgendem Satz:

“…bist du die Tabascofanatikerin?”

Ein kräftiger Bursche im jungen Erwachsenenalter war der vorsichtige Fragensteller. Es war - Tatsache - maxxx, ein Companion des Forums. Wenig später gesellten sich der Reihe nach die in Schwarz gehüllte Boerdde, der gelebte Europäer Wrzlbrnft und die Theaterexpertin Gundel zu uns. Es wurde auch langsam Zeit, denn 14:00 Uhr wurde als Treffzeitpunkt im Studio vereinbart. Ohne auch nur einen Sekundenbruchteil zu zögern schmissen wir uns an die nächste Bahn ran, die uns vom Hauptbahnhof Richtung Adlershof wegbrachte. Überhaupt der Hauptbahnhof…da ich Berlin erst jetzt selber zum ersten Mal entjungferte, lernte ich auch den Bahnhof auf eine surreale Art und Weise kennen: nicht allein, dass ich mich einigen Freaks des Berndboards traf, nein, wir begegneten einer riesigen Tanzgruppe (man kann auch Liegegruppe dazu sagen) und in ihrer Mitte stand Kai Pflaume. Pflaume….what the..? Egal, weg. Da er und seine Gruppe von Kameras umzingelt war, sollte das bestimmt ein Spot für einen Fischburger oder einen Kloreiniger mit Joghurtduft werden. Nicht zu vergessen: Arme schwitzende Menschen in Bürooutfit mit Kamelköpfen, die uns Werbezettelchen aufschwatzen wollten. Aber mich da noch detaillierter hineinzusteigern, würde doch zu weit führen. Das Verrückteste vom Verrückten würde noch später folgen…

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Erste Einweisungen....

Womit wir auch bei Berlin-Adlershof sind.
Relativ pünktlich (ganz ehrlich, auf die Uhr hab ich nicht mehr geschaut) kamen wir in einem an sich anonymen Mediengebäude an. Es gab keinerlei Hinweise darauf, dass darin die leicht anormalen Abenteuer eines Brotes, eines Schafes und eines Busches entstehen (nicht mal Rauchwolken) und das unweit des Anne Will-Studios. Egal. Die war nicht unser Ziel, sondern eben Brot, Schaf, Busch. Begrüßt wurden wir allerdings vom Tim Burton der deutschen Fernsehlandschaft - Tommy Krappweis.

Von mehreren Seiten wurden wir Berndboarder herzlich empfangen. Von Leuten hinter wie vor der Kamera (sofern sie gerade im Gang zu Gange *höhö* waren), sogar für ein kurzes Weilchen von Susanne Pätzold herself als Frau Dr. Dr. (!) Potzler in herrlich amüsanter Frisur a lá Explosión. Sie war anwesend, um ihre Szenen in einer anderen Episode fertig zu spielen. Am nächsten Tag jedoch sollten Gundel, Wrzlbrnft, maxxx, Boerdde und meine Wenigkeit die Stars neben den Hauptcharakteren werden…

Wir lernten auch Dana, Tommys helfende Hand, kennen, die uns auch auf den Ernst des Drehs mental vorbereitete. Die Herausforderungen, die da auf uns zukommen würden, nahmen wir liebend gerne in Kauf, manch eineR von uns hatte immerhin auch Erfahrung im Theater gemacht. An diesem Tag jedoch sollte nur ein kurzes Kennenlernen und eine Kostümprobe auf dem Programm stehen. Alles wurde erfolgreich durchgezogen, genauso die Kostümprobe, für die jeder einzelne Berndboarder von uns Anerkennung, Respekt und bewunderndes Lob einbrachte *prust*. Oder um es kurz auszudrücken: es gab ebenso viel zu lachen, wozu sich auch Bummer wie Michael Briegel und sogar Norman Cöster (NOCH als Wachtmeister Budimtschitsch) gesellten. Was nicht gegen die talentierte Kostümbildnerin, sondern für unsere fantasievollen wie tollen Kostümen an unseren Leibern spricht ^^
Noch einmal wurden wir aber darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns an die Kostüme gewöhnen sollten - dieses Gelächter könne während dem Dreh freilich nicht toleriert werden (steht auch selten im Drehbuch und wenn, dann nicht wegen unserer Gewänder).
Innerlich gewöhnten wir uns bereits daran und feierten das Ende des gelungenen Tages mit einem Eisbecher im am Alexanderplatz gelegenen Café “Alex” bei wilden Diskussionen.

Nachdem wir auch das für uns gebuchte Hotel zufrieden bezogen hatten, endete auch dieser Tag und ein neuer, wesentlich spannenderer, arbeitsreicher Tag würde uns erwarten.
Freundlicherweise kam eine Mitarbeitern mit Minivan, die uns zum Studio chauffierte. Selbst ein Frühstücksbuffet wurde in der Studiocafeteria bereitgestellt. So saßen wir noch einmal speisend zusammen - wir Fünfe und die Stars und ihre Kollegen des Drehs. Sofort danach wurden wir Stück für Stück in die Garderobe beziehungsweise in die Maske beordert, um uns dort zu Nerds verwandeln zu lassen. Aber mal ganz ehrlich - war das nötig?
Ja, denn einzelne Einzelheiten waren noch von Nöten. Dort arbeitete man genau, nicht nur vor der Kamera, aber das war uns nicht neu

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maxxx und wurzelbrnft im Expertengespräch

Also waren die Szenen, in denen wir noch recht “normal” auftreten, die ersten, die gedreht wurden. Ein spannender schummriger Gang durch Bernds Haus führte uns in den Garten, der wesentlich erhobener im Gegensatz zum eigentlichen Haus stand (wer kann das von seinem Garten behaupten?). Dort spielte sich auch die gesamte Geschichte der Episode ab. Nicht minder aufregend war auch die Konfrontation mit den Stars der Serie - und wer mich jetzt noch fragt, wer die sind, der…wir sprechen uns noch! Ich merk mir dein Gesicht, Junge!

Gut, also: wir waren nicht nur Gastspieler, sondern auch Gäste und Spieler im Sinne dieser Folge: Briegel der Busch hatte uns zu sich (bzw. zu Bernds Haus) eingeladen und….ach nein, ich kann, ich will, ich DARF es nicht verraten

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Erstes Staunen am Set...

Jedenfalls: Diese Episode wurde an einem Tag gedreht. Um dies zu schaffen, verbrachten wir an die 9-10 Stunden im Studio (Pausen mit eingerechnet). Doch so anstrengend manche Einstellungen auch waren und so lang der Tag uns auch vorkam - die Freude an der Sache überwiegte und es war nie langweilig. Selbst wenn wir gerade keine Szene spielten, konnten wir etwa den Puppenspielern zuschauen, wenn sie Bernd, Briegel oder Chili ein weiteres Mal zum Leben erweckten. Und nicht zu vergessen - the evil himself - Norman Cöster- äääh, ich meine natürlich Norman Cöster in seiner oberbösenbösen Rolle, die auch hier nicht weiter erläutert wird. Nur soviel zu seiner Cöster-typischen Ausstattung: furchterregende Augen, fiesen Klauen, mächtige schiefe Zähne und eine Haarpracht, mit der er gegen Pocahontas konkurrieren könnte - mit Leichtigkeit!
Auch er wie viele andere am Set sorgten für Humor und Heiterkeit. Kurzum: es waren zumindest meine schönsten Arbeits- und Überstunden bislang *grins*.

Dieser Tag jedoch ging auch einmal zu Ende.
Für unsere Mühen erhielten wir Seriengäste nach Beendigung des Drehs viel Lob und sogar Beifall, was uns ungemein erfreute.
Einen Abstecher noch in die Maske bzw. Garderobe und wir waren wieder die Vollnormalos (wenn man das so nennen mag) wie sonst - mit einer Ausnahme: wir haben einer WG, bestehend aus einem Brot, einem Busch und einem Schaf - alle drei berühmt dazu - einen Besuch abgestattet. Ist das nicht was?

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Tommy erklärt - und alle anderen hören andächtig zu....

Fanden nicht nur wir und deswegen erhielten wir kleine Souveniers dieser besonderen 2 Tage: ein Kleidungsstück der jeweiligen Rolle, eine Dose Hicksi-Cola (leider leer, dafür aussen rum mit Autogrammen von Tommy Krappweis/Norman Cöster/Michael Briegel geschmückt) und einen süßen flauschigen Bernd als Schlüsselanhänger. Der Abschluss dieses Tages bildete eine Art Afterwork-Party draussen bei Getränken und aufregenden Konversationen über den Dreh (zumindest bei uns Nerds). Dann hieß es auch für uns “Wiedersehen” sagen - ein letztes (?) Mal wurden wir von der Crew feierlich -weggeschickt- verabschiedet. Eine gute Portion Erholung verdienten wir uns bei einer ordentlichen Mahlzeit bei einer Fish & Chips-Filiale (nunja, aber die Gemeinschaft zählte vor allem :)) und bei gesundem Schlaf im schönen Hotel, das uns ja bereitgestellt wurde.

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Und Action....

Unsere letzte gemeinsame Aktion bestand aus einem Frühstück im oben schon genannten Lokal “Alex”. Dort saßen schon maxxx - und sogar unser Admin und Forenboss Hoppel, der Tage zuvor schon die wiederholte Ehre hatte, in einer Berndfolge mitzuwirken und dem wir teils auch zu verdanken haben, überhaupt hier sein zu können (bis auf maxxx, der hängt sowieso in dieser schönen Stadt ab :)). Das Ergebnis war ein gemütliches, leckeres, wenn auch etwas latent melancholisches Zusammentreffen, dem ein Abschied voneinander folgte. Boerdde und Gundel zogen fast zeitgleich ab und auch maxxx, der einzige Berliner in unserem nerdigen Bunde, zog es vor, in seine Wohnstätte zurückzukehren. Damit blieben bloß ich und Wrzlbrnft übrig, um nur noch zu zweit Berlin heimzusuchen und wenn auch nur für einen Tag lang…

So war das.

Zwei grandiose Arbeitstage sponsored by Bummfilm, KiKa und Hoppel gingen zu Ende.
Und wäre die Tatsache, dass ich während meines erstmaligen Aufenthaltes in unserer Hauptstadt permanent an den Bummfilm-Sketch “Berliner Eck” (aus “Broken Comedy”) denken musste, eigentlich auch eine gute….SCHLUSSPOINTE? Aarrrrghh….*berndlike*…Hö!

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Gruppenfoto