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Homo Brotus deprisivus

Eine der frühsten Erwähnungen dieser Gattung ist zweifellos eine Höhlenzeichnung, in den Norditalienischen Alpen, auf der man erkennen kann, wie ein paar Neandertaler ein riesiges Brot erlegen. Da diese Zeichnung allerdings nur sehr schlecht erhalten ist, war nur schwer zu erkennen, dass ein Brot gezeichnet wurde. So kam es zu dem Missverständnis, dass es in den Alpen Mammuts gab. Neandertaler waren somit auch keine Fleisch, sondern viel mehr Brotesser. Das Gerücht, dass die Menschen in der Steinzeit auf Öfen selbst Brot hergestellt haben, ist also Humbug. Sie haben nur das erlegte Brotwild zubereitet. Dies war der Anfang, einer langen Kette von Missverständnissen, die durch Fehlinformationen des BKA (Brot Kontroll Amt), welches für die Vertuschung jeglicher Brotexistenz verantwortlich ist, ausgelöst wurde. 

Man ging lange Zeit davon aus, dass das gemeine Kastenweißbrot ausgestorben sei und erst später durch einen Bäcker wieder zum Leben erweckt wurde. Aber in Wirklichkeit, gab es in jeder Epoche vereinzelte Brote. 

Schon die Überlieferung aus dem alten Griechenland, dass man die Olympischen Spiele zu ehren der Götter ausgetragen habe, ist ganz klar Falsch. Einzelne Geschichtsschreiber, haben ihre Dokumente so hinterlegt, dass sie nicht zensiert wurden. So fand man heraus, dass die Spiele ursprünglich die Brotlympischen Spiele hießen und sie zur Ehrung eines geheimnisvollen Riesenbrotes ausgetragen wurden, vor dem die Griechen große Angst hatten. Auch die Akropolis ist eigentlich als Brotkasten, für diese Brot erbaut wurden. Nur das BKA hat sämtliche Schriften bekannter Geschichtsschreiber Zensiert. Die originale befinden sich noch heute hinter dicken Mauern in einem Verließ in Blockhartz. 

Die ganze Bibel ist auf den Lügen des BKA aufgebaut. Gibt es aus den Zeiten des alten Testaments zwar keine Überlieferungen mehr, so kann man doch feststellen, dass Jesus Christus in Wahrheit Jesus das Brot hieß. Ihm war das Leben der Menschen in der damaligen Zeit viel zu hektisch und so versuchte er als Ruhepol die Menschen davon zu überzeugen sich mehr Zeit für sich zu nehmen. Leider, wollten die Menschen solche Geschichten nicht von einem Brot hören und Toasteten ihn bei lebendigem Laib.

Auch im alten Rom gab es Brote, diese wurden dort als Sklaven unter schlimmsten Bedingungen gehalten. Es soll sogar große Schimmelepedemien gegeben haben, nach dem die Räume vieler Brote zu feucht waren. Allerdings gab es eine Gegenbewegung, nämlich die BBA (Brot Befreiungs- Armee), die immer wieder gegen Staat und Kaiser kämpfte. Das berühmteste Mitglied dieser Gruppierung war wohl Brotus, der in den Iden des März den Kaiser Cäsar erstach. Von den versklavten Broten, wurde dies als Heldentat gefeiert, aber erst viel später wurden sie aus der Sklaverei entlassen. Auch hier hat das BKA die Geschichte so verändert, dass vertuscht wird, dass Brote misshandelt wurden. Sie haben Angst, dass internationale Brotschutzorganisationen wir z.B. „Brot Peace“ zu Protesten aufrufen könnten.  

Auch außerhalb Roms in Brothargo, gab es Brote, die für die Rechte ihrer Brüder in Rom kämpften, so kam es dazu, dass Brotibal mit einer ganzen Gruppe Riesenbrote über die Alpen nach Rom marschierte. Leider schlug auch dieser Vorstoß fehl. Die Römer schafften es schließlich sogar Brothargo niederzuringen und alle Brote zu versklaven. 

Zur Zeit der Kaiser in Deutschland, hielten sich die Brote versteckt, zu groß war die Angst, dass etwas Ähnliches wie in Rom noch mal passieren könnte. Deshalb sind aus dieser Zeit auch kaum Dokumente vorhanden, aus denen man ihre Existenz erkennen könnte. Aber in den Geheimen Kellern des BKA haben wir berichte gefunden, dass die Brote Bäcker angefleht haben, keine Kastenweißbrote mehr zu Backen, um ihre Existenz geheim zu halten. Dies wurde auch von den meisten Bäckern umgesetzt, da sie Angst davor hatten vom eigenen Backwerk angefallen zu werden. Es gab Berichte von einem Bäcker, der trotzdem Kastenbrote backte. Daraufhin wurde er von einem fiesen Graubrot so mit Ballaststoffen voll gestopft, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. 

Als die katholische Kirche es einmal zu bunt trieb, kam ein Mann namens Martin Luther… Diese Geschichte kennen wir alle. Aber in Wirklichkeit, war der Reformator ein Brot, namens Brotin Luther. Die Brote wurden zu dieser Zeit von der katholischen Kirche unterdrückt und hatten keine Rechte. Das Abendmahl war für sie verboten, und sie durften keine Geschichten über Jesus das Brot verbreiten, damit die Geschichte des BKA nicht als Lüge enttarnt würde. Deshalb schlug Luther seine 95 Brötchen an die Schlosskirche in Wittenberg. Nach dieser Aktion, wurde die brotvangelische Kirche gegründet. Da das BKA das nicht dulden konnte, hat man schnell die evangelische Kirche entwickelt und die Brotvangelen verboten. Diese Organisation arbeitete allerdings im Untergrund weiter. Sie ist unter anderem für das Papstattentat verantwortlich, für das ein Mitglied des BKA in Haft ging, um die Brotvangelen nicht der Öffentlichkeit zeigen zu müssen. 

Es gibt danach leider eine lange Periode, in der nichts mehr von unseren geliebten Broten zu hören war. Die nächste Erwähnung, findet sich erst wieder zur Zeit der französischen Revolution, bei der die gesammelten französischen Brote gegen einen Bäcker kämpften, der mal wieder die Kastenweißbrotproduktion einstellen wollte. Die ganze Misere gipfelte am 14.Juli.1789 in den Sturm der Bäckerei, bei der alle Pariser Brote den Hauptstandort des Bäckermeisters erst belagerten und dann übernahmen. Die darauf gegründete Brotversammlung, wählte Napoleon Brotaparte daraufhin zum neuen französischen Kaiser. Dieser führte allerdings nicht die ruhige und entspannte Politik, die sich depressive Brote wünschen und so wurde er 2-mal verbannt. Er konnte nachdem er die Schlacht von Broterloo verlor endlich abgesetzt werden. 

Die Brote führten daraufhin ein sehr schön langweiliges und ruhiges Leben. Bis die beiden großen Weltkriege kamen. Leider wurden alle Daten aus dieser Zeit vom BKA vernichtet. Wir können heute deshalb nicht mehr sagen, was die Brote in der damaligen Zeit machten und wie sie in die Kriege verwickelt waren. Man hört nur Gerüchte, dass das Stauffenberg Attentat in Wirklichkeit ein Testlauf einer neuen Mikrofonanlage, die von einem Baum entwickelt wurde war. Man fand danach Brotkrumen im ganzen Raum verteilt. 

In der Nachkriegszeit wurden die Brote häufig von hungrigen Bürgern verfolgt, die endlich mal wieder etwas zwischen die Zähne kriegen wollten. Es wurden in dieser Zeit viele Brote grausam niedergemetzelt. Das führt zum Aussterben der gesamten Rasse, wie zumindest das BKA annahm.  

Wir wissen es heute allerdings besser. Es gibt noch zwei Exemplare der Homo Brotus depresivus. Eins hat einen lebenslangen Vertrag mit dem KIKA unterzeichnet und muss nun auf immer und ewig mit einem gelben Schaf und einem Rhododendron Busch in dämlichen Sendungen auftreten. Das andere lebt auf einer einsamen Insel und wird dort von einem Professor Weizenkeim erforscht. Dieses Exemplar fällt dadurch auf, dass es erheblich größer als sein europäischer Artgenosse ist. Dies liegt wohl am unterschiedlichen Klima.

Dem BKA blieb die Existenz der Brote so lange verborgen, dass ein jetziges Einschreiten große Proteste zur Folge hätte. Sie hoffen darauf, dass nach dem Tod dieser Brote ihre Rasse endlich ausstirbt.  

Unbestätigten Gerüchten zu Folge gibt es allerdings noch ein drittes Brot. Dies hält sich zurzeit in Amerika auf und lebt dort unter dem Namen George W. Bush im Weißen Haus. Man nimmt an, dass das W eigentlich für Weißbrot steht. Bisher konnten aber noch keine Beweise für die Abstammung gefunden werden. Unsere Gesellschaft wird aber weiter in diese Richtung forschen.     

Tobias Hill – Geschäftsführer des VGB (Verein für die Geschichte der Brote)